ERKÄRUNG ZUM WETTSTREIT

 

 

              

                            

        

 

 

 

Der Suelta ist die ursprüngliche Bezeichnung für den Wettstreit, mit Pica´s.

Man sollte sich vorstellen, daß 50 Täuber und oft mehr, von verschiedenen Züchtern gelernt haben alle hinter einer einzigen Täubin  zu fliegen und dann so dicht wie möglich in ihrer Nähe zu bleiben.

Die Täubin tut alles um diese aufdringliche Horde Täuber los zu werden. Sie fliegt hoch oder tief über den Boden, nur um sie abzuschütteln. Sie macht dabei spektakuläre Wendungen.

 

Den Täubern macht das nicht aus, sie verfolgen die Täubin weiter.

 

Die Täubin ist deutlich erkennbar gemacht, durch eine weiße Feder zwischen den Schwanzfedern zu befestigen. Die Täuber sind darauf abgerichtet nur eine Täubin mit weißer Feder zu folgen.

Hiermit wird vorgebeugt, dass dieser Don Juan der Lüfte hinter jeder Täubin herfliegt, die ihm entgegen kommt. Damit man die Täuber auseinander halten kann werden sie während eines Wettstreits mit verschiedenen Farben gekennzeichnet, diese ist nicht schädlich. Es sieht aus bunt aus während eines Wettstreits.

Jeder Täuber hat eine Wettstreitfarbe, die registriert steht beim Pica - Sport Nedederland & Deutschland.

 

Ein Wettstreit dauert eine oder zwei Stunden, je nach Absprache.

Meistens wir bewertet durch drei Preisrichter, von denen jeder eine spezielle Aufgabe hat.

 

Er wird beurteilt:

 

. die Verfolgung der Täubin

. der Flug, ob ein Täuber versucht die Täubin mitzunehmen

. Bodenarbeit, ebenfalls ob ein Täuber versucht die Täubin mitzunehmen.

 

Um einen Wettstreit durchzuführen nimmt man einen beliebigen Platz, an dem jedoch einige Täubinnen gewöhnt sind. Es müssen mehrere Täubinnen sein, denn diese werden gejagt und wenn sie erschöpft sind werden sie durch eine neue ersetzt.

Dem Täuber macht die Auswechslung nichts aus, denn er

ist darauf trainiert hinter jeder Täubin, mit weißer Feder, im Schwanz diese

zu verfolgen.

Der trainierte Täuber soll an jedem Platz, wo der Wettstreit stattfindet, immer die

Täubin folgen.

Wenn der Wettstreit beendet wird, nimmt man eine Täubin, mit weißer Feder im Schwanz, in der Hand und schon kann man sie ohne Schwierigkeiten fangen.

Der Eigentümer ruft seinen Täuber und zeigt ihm die Täubin,

die er in der Hand hält.

Ein gut trainierter Täuber sollte man dann einen Augenblick, als Belohnung, bei der Täubin belassen.

Der Verlust eines gut trainierten Pica’s ist fast unmöglich.

 

 

 

Formulare für die Berechnung der Punkte für Pica's

 

Einmal in drei Jahre ist es soweit, dann kommen die besten Pica´s zusammen, um sich mit den Champions der anderen Liebhaber, aus dem eigenem Land und dem Ausland,  zu messen.

Dies geschieht selbstverständlich im Ursprungsland Spanien.

Die besseren Pica´s sind einige hundert Euro wert und große Champions einige tausend.

Bei großen nationalen und internationalen Wettkämpfen werden selbst spezielle Felder hierfür eingerichtet. Um dieses Feld werden kleine Taubenkäfige aufgestellt.

Die Täuber werden zu dieser Lokalität hingebracht und dort von Liebhabern des

organisierenden Vereins betreut.

Zur Chancengleichheit werden die Pica’s einige Wochen vorher dort hingebracht, damit sie sich akklimatisieren und an dieses Feld gewohnt sind.

Es werden weder Kosten noch Mühe gescheut um es den Champions so angenehm wie möglich zu machen.

Für einen Abteilungswettkampf  ist dies nicht gebräuchlich, denn hier werden die Täuber direkt an einen festgelegten Platz losgelassen, ohne dass sie sich vorher an die Lokalität gewöhnt haben.

 

Copyright Januar 2006 © by Dieter Tödtemann, Alsdorf